Was wir schon erreicht haben!

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Mit Hilfe der zahlreichen Spenden vor allem von Privatleuten und durch das Engagement von Mitgliedern im Rahmen von Schulaktivitäten, Geburtstagsfeiern und sonstigen Jubiläen ließen sich bereits wesentliche Verbesserungen durch die eingeleiteten Maßnahmen erreichen.

 

 

 

2008 bis 2010

Wir starteten offiziell im Mai 2008 mit einer einheimischen Lehrerin, einer einheimischen Ärztin und Volontären von Projects Abroads. Die etwa 25 Kinder in unserem Projekt besuchen aus verschiedenen Gründen am Vormittag keine Schule. Ihr Alter liegt zwischen neun Monaten und zwölf . Die Ärztin betreut alle Kinder der Ciudadela. Sie sorgt auch dafür, dass die 80 Kinder einmal pro Woche in der Escuelita eine warme Dusche nehmen können. 2009 stellten wir eine weitere Mitarbeiterin, eine Erzieherin, ein.

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Pädagogische Betreuung

Mit der Beschäftigung von pädagogisch und psychologisch ausgebildeten Mitarbeiterinnen und der Unterstützung der Maßnahmen durch Projects Abroad, vor allem an der Schnittstelle zwischen dem Verein, seinen Mitarbeiterinnen und der staatlichen Heimleitung, gelingt es, den Kindern ein tägliches Betreuungsangebot, vergleichbar dem eines Kindergartens, zu gewährleisten.

Die kontinuierliche Betreuung durch die beiden Pädagoginnen führte auch dazu, dass die Kinder mittlerweile eine altersgerechte Einschätzung des Zusammenlebens im Alltag kennengelernt haben. Dies wirkt sich sehr hilfreich bei der Einschulung in die Regelschule aus. Positive Rückmeldungen von Seiten der Regelschule zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

LucymitAntonio

Medizinische Versorgung

Mittlerweile werden chronische Krankheiten wie Entzündungen, Mangelernährung, vernarbte Wunden bis hin zu Lausbefall oder Krätze behandelt. Auch größere medizinische Eingriffe wie beispielweise dringend notwendige Herzklappen-OPs, die Behandlung von Krebserkrankungen und Parasitenbefall versuchen wir finanziell zu unterstützen.
Die physische Gesundheit hat sich durch die regelmäßige Behandlung durch unsere Ärztin im Laufe der Zeit gebessert. Die Trinkwasserproblematik beinträchtig leider nach wie vor die hygienische Situation.

 

2011

Wasserversorgung

Seit Februar 2011 verfügt die Ciuadela über einen 60 Meter tiefen Trinkwasserbrunnen und eine Trinkwasseranlage. BridgIT Waterfoundation - eine australische Stiftung - hat das 45.000$ teure Projekt ausgeführt, vor Ort wurde es von unseren Partnern TIA international Aid und Projects Abroad organisiert und betreut. Unser Verein Escuelita Cochabamba war einer von mehreren Spendern, die den Start des Wasserprojektes zu Beginn 2011 ermöglichten. Die ersten Inspektionen der maroden, von Algen und Pilzen zersetzten Wasseranlage 2008 sowie die Reparatur des Rohrsystems im Jahre 2010  wurde von uns in die Wege geleitet und finanziert. Wir sind sehr stolz darauf, dieses große Ziel Anfang 2011 gemeinsam realisiert zu haben und erhoffen uns eine wesentliche Verbesserung der Gesundheit unserer kleinen Freunde und Freundinnen.

Lesen Sie hierzu auch den Bericht der pdfBridgIT Water Foundation (PDF Download 1,3 MB)

2011-2016 

haende1Im Jahr 2012 unternehmen unserer Teammitglieder Luzia Pesch und Denise Hollmann eine "Inspektionsreise" nach Cochabamba. Beide konnten sich durch ihre einmonatige Mitarbeit versichern, dass die Betreuung gut funktioniert und eine vertrauensvolle, liebevolle Atmosphäre im Austausch mit den Kindern besteht.

 

 

 

Karoline Meyer KL1Organisatorisch kommt es in diesem Jahr zu Änderungen. Neuer Träger und rechtlicher Vertreter vor Ort wird die Stiftung Cristo Vive, die seit vielen Jahren gemeinnützig in Chile und seit einigen Jahren auch in Bolivien tätig ist. Die Stiftung wurde von Karoline Mayer gegründet, die mehrere Teammitglieder persönlich kennenlernen.

 

 

 

Wir beschäftigen vier Mitarbeiterinnen, die sich pädagogisch und psychologisch um die Kinder in der Ciudadela kümmern. Unsere Projektleiterin bildet die Brücke zwischen Deutschland und Bolivien. Ein Problem können wir durch den Einsatz weiterer Spendengelder beheben: Die staatlich angestellten Tagesmütter werden nun nicht mehr zwischenzeitlich entlassen. Somit ist eine gute Betreuung der Kinder rund ums Jahr gewährleitet. Auch die hygienischen Bedingungen verbessern sich, wodurch Krankheiten der Kinder zurückgehen.

Im Jahr 2015 hat Frau Ursula Schneider aus München, pensionierte Psychologin, als Volontärin den Ausfall von Angela kompensiert. Dazu kamen noch Jan und Viktor zwei Volontäre aus Deutschland, die Silvia bei ihrer Arbeit unterstützten. Der Verein übernimmt die Kosten für deren Unterbringung.

2016 - heute

Gegen Ende 2016 waren wir vor die Situation gestellt, dass uns von staatlicher Seite unser Projekt der kleinen Schule aufgekündigt wurde. Hintergrund war die angestrebte Neuausrichtung des Heims, das fortan nicht mehr Kinder, sondern Frauen betreuen sollte. Das stellte uns vor die Frage, wie wir unser Projekt fortsetzen könnten. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern von Cristo Vive fanden wir zügig eine neue Wirkungsstätte – das Heim Sagrado Corazon in Cochabamba. Cristo Vive empfahl uns dieses Haus, in dem behinderte Kinder und Jugendliche leben, die einen höheren Betreuungsschlüssel brauchen. Unsere Hilfe wurde dringend benötigt, um die Betreuungssituation zu verbessern. Unsere Mitarbeiterinnen arbeiten sehr engagiert und mit viel Herzblut an dieser neuen Aufgabe.

 


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